Kosten beim Messeauftritt – Labourkosten

Der Gewerkschaftseinfluss auf die Kosten beim Auf- und Abbau des Messestandes und den dazugehörigen Elektroinstallationen sowie beim Transport auf dem Messegelände ist groß. Die Konditionen zwischen den Messegeländen weichen deutlich voneinander ab.

Für alle Arbeiten (seien sie auch noch so anspruchslos) muss das Personal der Union (Gewerkschaft) angefordert werden.
Es ist nur an wenigen Messeplätzen in den USA erlaubt, selbst handwerklich tätig zu werden. Eine freie Ausschreibung für die Montageleistung oder gar der Einsatz von eigenem Personal wie in Europa üblich, ist in den USA nicht umsetzbar. Die relativ hohen Stundensätze sind allgemein festgeschrieben und für alle
bindend.

Es wird in bis zu drei Kostenstufen unterschieden:

  • Straighttime (Standardzeit, meist Mo-Fr 8-16:00h)
  • Overtime(meist Mo-Fr 16:00h –Ende und Sa 8-16h)
  • Double Overtime (meist an Sonn- und Feiertagen)

Auch wenn die Sätze für die Labour Kosten festgeschrieben sind, können diese jedoch von Messeplatz zu Messeplatz stark abweichen. Die Herausforderung für eine Umsetzung in den USA besteht darin, das Standbaumaterial so vorzubereiten, dass Montagezeiten auf der Messe so gering wie möglich ausfallen.